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Deutschunterricht ohne Lehrwerk in der 3./4. Klasse
Der Verzicht auf ein Lehrwerk bedeutet keineswegs fehlende Struktur. Im Gegenteil: Offene und individualisierte Lernformen benötigen verlässliche Routinen, transparente Lernprozesse und klar strukturierte Unterrichtsbausteine. Die sieben Wochenstunden Deutsch gliedere ich deshalb in feste Bereiche, die alle Kompetenzfelder des Faches abdecken.


Bausteine der Individualisierung im Bereich "Sprache untersuchen"
Individualisierung im Bereich „Sprache untersuchen“ heißt, Lernprozesse am Kind auszurichten, Sprachkompetenz gezielt weiterzuentwickeln, offene Lernräume zu schaffen und Austausch sowie Reflexion zu ermöglichen.


Sprachforschergespräche im Sitzkreis
Das Sprachforschergespräch dient der gemeinsamen Reflexion der individuellen Lernprozesse. Es bietet einen strukturierten Rahmen, in dem die Kinder ihre Themen vorstellen, Beispiele präsentieren und Erkenntnisse austauschen.


Phonologische Bewusstheit als Grundlage des Schriftspracherwerbs
Mit dem Schuleintritt bringen Kinder heterogene sprachliche Voraussetzungen mit, die sich sowohl in ihren Erfahrungen mit Schrift als auch in ihren sprachlichen Analysefähigkeiten unterscheiden. Für den Anfangsunterricht ergibt sich daraus die zentrale Aufgabe, basale Voraussetzungen des Schriftspracherwerbs systematisch aufzubauen und weiterzuentwickeln.


Individualisierung im Unterricht mit der Ich-Du-Wir-Methode
Die Ich–Du–Wir-Methode (Think–Pair–Share) bietet einen klar strukturierten und zugleich praxistauglichen Ansatz. Sie verbindet individuelles Arbeiten mit kooperativen Lernprozessen und einer gemeinsamen Ergebnissicherung.


Sprache untersuchen im Unterricht – individualisierte Lernwege mit der Grammatik-Box
Wie kann der Bereich „Sprache untersuchen“ im Deutschunterricht so gestaltet werden, dass Kinder auf unterschiedlichen Niveaus arbeiten – und gleichzeitig verstehen, wie Sprache funktioniert?


Wort-Bild-Lernspiel - Wortschatz lernen mit Freude und System
Spielerisch lernen – mit Struktur im Hintergrund
Das Wörter-Memory-Spiel ist ein vielseitiges Material zur Wortschatzarbeit, das sich besonders gut im Anfangsunterricht und im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) einsetzen lässt.


Sprache untersuchen im Deutschunterricht
„Sprache untersuchen“ bedeutet nicht, Regeln zu lernen, sondern Sprache zu verstehen.
Ein Unterricht, der an eigenen Texten ansetzt, diagnosegeleitet arbeitet und Raum für gemeinsame Reflexion schafft, ermöglicht es Kindern, Sprachkompetenz nachhaltig zu entwickeln.


Neu erschienen: Sprache untersuchen mit der Grammatik-Box 1
Mit der Grammatik-Box 1 ist ein Material erschienen, das einen neuen Zugang zum Bereich Sprache untersuchen eröffnet. Im Zentrum steht die Idee, Sprache nicht isoliert zu üben, sondern sie ausgehend von eigenen Texten der Kinder zu untersuchen und zu verstehen.


Herzlich Willkommen auf meiner Homepage!
Diese Seite bietet Materialien und Einblicke in ein Konzept für einen modernen, individuellen und handlungsorientierten Deutschunterricht.
Im Fokus steht ein Zugang, bei dem Kinder Sprache aktiv untersuchen und auf dieser Grundlage nachhaltig verstehen.


Individualisierung im Unterricht - so gelingt sie konkret, strukturiert und wirksam
Individualisierter Unterricht ist mehr als ein Schlagwort. Er bedeutet, Lernprozesse so zu gestalten, dass jede Schülerin und jeder Schüler entsprechend ihrer/ seiner Voraussetzungen, Bedürfnisse und Lernwege gefördert wird.


Schreibflüssigkeit trainieren - 5 Minuten täglich mit klarer Struktur
Schreibflüssigkeit entsteht nicht durch Zufall. Sie entsteht durch regelmäßiges, fokussiertes Training.


Der Stöpselkasten - Artikel handelnd sichern und verstehen
Die Arbeit mit Artikeln gehört zu den zentralen Grundlagen des Deutschunterrichts in der Grundschule. Gleichzeitig erleben viele Kinder Artikel nicht als durchschaubares System, sondern als etwas, das „man sich merken muss“.


Ergänzendes Material zur Grammatikbox 1: Bild-Wortkarten mit Artikel und Plural
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die im Unterricht einen großen Unterschied machen. Zur Grammatikbox 1 arbeite ich deshalb ergänzend mit Bild-Wortkarten , die sich besonders für meine DaZ- und DaF-Lernenden als wertvolle Unterstützung erwiesen haben – aber ehrlich gesagt profitieren alle Kinder davon. Gerade bei den Artikeln zeigt sich immer wieder: „Der, die, das“ ist kein Nebenbei-Thema. Für viele Kinder ist es eine echte Hürde. Warum ich mit Symbolen arbeite Auf den Kar


Grammatik im eigenen Text entdecken - warum dieser Schritt entscheidend ist
Die Arbeit mit der Grammatikbox bildet in meiner Klasse den strukturellen Rahmen für die Auseinandersetzung mit sprachlichen Phänomenen. Die Kinder bearbeiten eine Aufgabe auf der Karte, vertiefen sie im Grammatikheft – und dann folgt der aus didaktischer Sicht wichtigste Schritt: Sie suchen im eigenen Schreibtagebuch.


Von der Karte in das eigene Heft
In meiner Klasse arbeiten die Kinder regelmäßig mit den Aufgaben der Grammatikbox. Dabei bearbeiten nicht alle Kinder zur gleichen Zeit dieselben Karten. Jedes Kind erhält die Aufgaben, die zum eigenen Lernstand passen. Und genau hier kommt das Grammatikheft ins Spiel.


Die Wörterklinik - Rechtschreibtraining mit eigenen Fehlerwörtern
Rechtschreiben ist mehr als Regeln und Listen. Es ist ein Prozess des Verstehens und Anwendenlernens im eigenen Sprachgebrauch.
Die Wörterklinik nach Beate Leßmann bringt genau diese Idee zum Ausdruck: Rechtschreibtraining dort zu verorten, wo es tatsächlich gebraucht wird – im eigenen Text.


Satz des Tages
Der „Satz des Tages“ ist in meiner Klasse ein fester Bestandteil des Deutschunterrichts. Er verbindet Rechtschreiben, Grammatik und Sprachbewusstheit in einer klaren, wiederkehrenden Struktur – und schafft gleichzeitig einen ruhigen, konzentrierten Einstieg in die Sprachforschung.


Das Schreibtagebuch - Einladung zum freien Schreiben
Freies Schreiben braucht einen festen Platz im Unterricht. Nicht als Zusatz, nicht als Lückenfüller – sondern als bewusst gestaltete Lernzeit.


Das Forscherheft
Manchmal entstehen die besten Unterrichtsideen nicht aus aufwendig gestalteten Materialien, sondern aus einer ganz einfachen Frage:
Wie kann ich Denkprozesse sichtbar machen – ohne sie vorzugeben?
So ist mein Forscherheft entstanden.
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