Deutsch als Zweitsprache / Fremdsprache
Kinder mit Deutsch als Zweitsprache oder Fremdsprache erwerben Sprache nicht isoliert, sondern im Gebrauch – in konkreten sprachlichen Zusammenhängen.
Sprachliches Lernen gelingt besonders dann, wenn Wortschatz, grammatische Strukturen und sprachliche Handlungsmöglichkeiten miteinander verbunden sind und in bedeutungsvollen Kontexten auftreten.
Genau hier setzt das Konzept an.
Sprachliche Grundlagen gezielt aufbauen
Kinder im Zweitspracherwerb benötigen Unterstützung beim Aufbau sprachlicher Grundlagen. Dazu gehören unter anderem:
• der Ausbau von Wortschatz
• der Umgang mit grammatischen Strukturen
• die Bildung von Sätzen und Textzusammenhängen
• das Verstehen und Verwenden sprachlicher Muster
Diese Bereiche werden im Unterricht gezielt aufgegriffen und aufgebaut.
Zur Unterstützung stehen im Materialbereich der Website ergänzende Materialien zur Verfügung, darunter Wort-Bild-Karten, Bild-Hör-Karten und Stöpselkarten, die zentrale sprachliche Grundlagen zugänglich machen und das Lernen begleiten.
Ein zusätzlicher Kartensatz als Ergänzung zur Grammatik-Box 1 für den Einsatz im DaZ-/DaF-Unterricht ist derzeit in Vorbereitung und wird zeitnah erscheinen.
Wortschatz und Struktur im Zusammenhang
Wortschatz und Grammatik stehen nicht nebeneinander, sondern sind eng miteinander verbunden.
Wörter werden immer im Zusammenhang mit Bedeutung, Satzstrukturen und Verwendung gelernt.
Die Arbeit mit Wort-Bild-Karten unterstützt dabei, Begriffe zu sichern und gleichzeitig die Verbindung zu sprachlichen Strukturen sichtbar zu machen.
Mehrkanalige Zugänge nutzen
Kinder lernen Sprache über verschiedene Zugänge: durch Hören, Sehen, Sprechen und Schreiben.
Ergänzend kommen daher unterschiedliche Formate zum Einsatz:
• Wort-Bild-Karten zur Bedeutungserschließung
• Lernspiele zu sprachlichen Strukturen
• Bild-Hör-Karten zur Verbindung von Hören, Verstehen und Sprechen
Diese Zugänge ermöglichen es, Sprache aktiv zu verwenden und schrittweise zu festigen.
Verbindung zur eigenen Sprachpraxis
Zentral bleibt auch im Zweitspracherwerb: Sprachliche Strukturen werden dann nachhaltig gelernt, wenn sie im eigenen Sprachgebrauch wiedergefunden werden .

Kinder greifen auf ihre eigenen Texte zurück, finden dort passende Beispiele und nutzen neue Strukturen bewusst für ihr eigenes Schreiben.
So entsteht sprachliches Lernen, das nicht bei einzelnen Übungen stehen bleibt, sondern in die eigene Sprachproduktion übergeht.

