Lernen Inklusiv.
Ein Didaktisches Konzept für die Grundschule
Lernen Inklusiv ist ein didaktisches Konzept für einen Deutschunterricht,
der Unterschiede nicht ausgleicht, sondern ernst nimmt.
Kinder bringen unterschiedliche Erfahrungen, Sprachmuster, Interessen und Lernstände mit.
Lernen Inklusiv geht davon aus,
dass guter Unterricht genau dort ansetzt – bei dem, was Kinder bereits können, denken und ausdrücken.
Zentrale Prinzipien
Lernen Inklusiv folgt einigen grundlegenden Didaktischen Prinzipien:
Texte der Kinder als Ausgangspunkt
Diagnose im Unterrichtsalltag
individuelle Lernwege in einem gemeinsamen fachlichen Rahmen
forschendes Lernen statt reiner Regelvermittlung
gemeinsame Reflexion und Austausch
Lernen Inklusiv im Dialog mit bestehenden Konzepten
Lernen Inklusiv steht im Dialog mit Konzepten eines individualisierten Deutschunterrichts.
Es knüpft insbesondere an die Grundprinzipien der Rechtschreibdidaktik nach Beate Leßmann an.
Gemeinsam ist beiden Ansätzen die Arbeit mit den eigenen Texten der Kinder, die individuelle Diagnose im Unterrichtsalltag, passgenaue Aufgabenangebote sowie die konsequente Ausrichtung auf selbstständiges Lernen.
Lernen Inklusiv greift diese Grundgedanken auf und entwickelt sie eigenständig für weitere Lernbereiche des Deutschunterrichts weiter. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich Sprache untersuchen, der innerhalb des Konzepts systematisch und forschend angelegt ist.
Die Bausteine von Lernen Inklusiv
Lernen Inklusiv wird in konkreten didaktischen Bausteinen umgesetzt. Diese Bausteine greifen die Grundprinzipien des Konzepts auf und machen sie für den Unterricht praktisch nutzbar. Sie können je nach Lerngruppe, Jahrgang und Schwerpunkt unterschiedlich kombiniert werden.




Lernen Inklusiv - ein wachsendes Konzept
Lernen Inklusiv versteht sich nicht als abgeschlossenes Modell, sondern als wachsendes didaktisches Konzept, das sich im Zusammenspiel von Unterrichtspraxis, Reflexion und Weiterentwicklung entfaltet.
Im Mittelpunkt steht dabei stets die Frage:
Wie kann Deutschunterricht so gestaltet werden,
dass alle Kinder ernst genommen werden –
in dem, was sie können, denken und ausdrücken?